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Das Xylophon in Zentralafrika
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| Inhalt: 1. Verbreitungsgeschichte 2. Bedeutung 3. Xylophontypen 4. Stimmung |
Wenn wir heute die Bezeichnung
Xylophon hören, denken wir an das in Deutschland verbreitete Sopranxylophon.
Wenn man dagegen in Afrika von einem Xylophon spricht, so kommt man nicht
mit einem Xylophontyp davon, sondern muss sich mit einer Vielzahl verschiedener
Xylophontypen auseinandersetzen. Denn genauso wie der Begriff Trommel nur
ein Sammelbegriff für viele verschiedene Trommeln ist, ist Xylophon
in Afrika auch nur ein Überbegriff vieler verschiedener Xylophontypen.
Als Olga Boone (1936) ihre Publikation über
Xylophone in Belgisch-Kongo schrieb, standen ihr etwa 108 verschiedene
Xylophone aus Belgisch-Kongo zur Verfügung.
Die seit 1929 von Curt Sachs eingeführten und nun gebräuchlichen Bezeichnungen wie Holmxylophon, Rahmenxylophon, Trogxylophon, Hängexylophon, Tragebügelxylophon oder Bogenxylophon usw. zeigen nur die Vielfalt der nachweisbaren Instrumente bezüglich der Aufhängung oder Auflage ihrer Klangplatten. Weitere Unterscheidungsfaktoren sind Anzahl, Anordnung und Stimmung der Klangplatten. Dazu kommen noch die Unterscheidungsmöglichkeiten nach den Resonatoren (Erdgrube, trogförmiger Holzkasten, Kalebassenresonatoren, etc.). Auf den nächsten Seiten werde ich versuchen einen Einblick zu diesen vielen verschiedenen Xylophontypen zu geben, ihre Spielweisen und die Anlässe, zu denen sie gespielt werden, darzustellen. |